Kunstwerke auf Saphirkeramik von Laufen

Kunstwerke auf Saphirkeramik

Kunstwerke auf Saphirkeramik von Laufen. Die „Impressões“ genannten Kunstwerke im Rahmen der „Satellites“ der Design Basel/Miami 2019, die vom 11. bis 16. Juni 2019 parallel zur Art Basel stattfindet. Foto: Laufen

Kunst, Material und Design

Gemeinsam mit der Basler Brasilea Foundation hat die Schweizer Badmarke Laufen ein Kunstprojekt aufgelegt, das Material- und Design-Innovation miteinander verbindet. Zu sehen sind die „Impressões“ genannten Kunstwerke im Rahmen der „Satellites“ der Design Basel/Miami 2019, die vom >> 11. bis 16. Juni 2019 parallel zur Art Basel stattfindet. Als facettenreiche „Leinwand“ für die Kunstwerke dienen Polyeder aus Laufens Saphirkeramik. 

Zu „Impressões“ gehören Werke, die von der Kunststiftung Brasilea in Zusammenarbeit mit den Künstlern Maria-Carmen Perlingeiro, Alex Flemming, Zezão, Christina Oiticica und SHN (Eduardo Saretta, Haroldo Paranhos und Marcelo Fazolin) entwickelt wurden. Das Besondere daran: Die Grafiken der brasilianischen Künstler wurden als Transferprint auf Polyeder aus Saphirkeramik gedruckt, deren Grundform Maria-Carmen Perlingeiro zusammen mit Laufen entwickelt hat.

Mit ihren ebenen polygonalen Flächen, geraden Kanten und spitzen Ecken besitzen die Polyeder geometrische Eigenschaften, die mit klassischer Sanitärkeramik nicht in der nötigen Präzision herstellbar gewesen wären. Dass das Kunstprojekt trotzdem realisiert werden konnte, ist Laufens innovativer Saphirkeramik zu verdanken, die das Unternehmen in mehrjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit entwickelt hat.

 

Saphirkeramik

Die neuartige Keramik besitzt alle hygienischen Vorteile traditioneller Bad-Keramik, ist dabei jedoch dünner, definierter und äußerst robust. Sie verdankt ihre besonderen Eigenschaften der Beimischung des Minerals Korund, einem farblosen Bestandteil des Saphirs. Seit ihrer Einführung im Jahr 2013 hat sich das Material zu einem Liebling vieler Architekten, Badplaner und Badnutzer entwickelt, denn es erlaubt im Bad eine ganz neue Formensprache mit Keramik: minimalistische, architektonische Linien, extrem enge Radien und robuste, filigrane Wände. Mittlerweile hat Laufen zahlreiche Bad-Produkte aus Saphirkeramik fest in sein Sortiment integriert. Neben den Waschtischen und auch Accessoires der Kollektionen The New Classic (Design: Marcel Wanders), Sonar (Design: Patricia Urquiola), Val (Design: Konstantin Grcic) und Ino (Design: Toan Nguyen) gehören die Waschtische der Badkollektion Kartell by Laufen (Design. Ludovica + Roberto Palomba) sowie die Saphirschalen der Kollektion Living Square (Design: Andreas Dimitriadis) zu diesem exklusiven Kreis.

Darüber hinaus besitzt die neue Keramik auch funktionale und ökologische Vorteile: So wird beispielsweise bei Saphirkeramik-Waschtischen mit weniger Material mehr funktionaler Raum gewonnen. Dabei geht die Saphirkeramik genauso hygienisch und sicher mit Trinkwasser um wie traditionelle Keramik und kann wie diese vollständig recycelt werden. Der geringere Materialaufwand, der auch einer vereinfachten Struktur der Keramikteile zu verdanken ist, hat zudem noch weitere Vorteile in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit, denn bei Brand, Produktion und Transport von Saphirkeramiken werden weniger Rohstoffe und weniger Energie verbraucht.

 

Außergewöhnliche Perspektive

„Die künstlerische Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Impressões-Kollektion hat es Laufen ermöglicht, den Gestaltungsspielraum der Saphirkeramik weiter auszudehnen und eine neue, außergewöhnliche Perspektive auf ein Material zu öffnen, das jedem aus dem Alltag vertraut ist“, erklärt Roger Furrer, Kommunikations-Chef des Unternehmens. Die kreative Aktion soll den internationalen Dialog zwischen Architektur, Kunst und Design fördern, den Laufen seit vielen Jahren pflegt – unter anderem als Partner des „Salon Suisse“, einem offiziellen Begleitprogramm der Biennale di Venezia, und mit dem jährlich stattfindenden Symposium „Architecture during Art“, das die Badmarke anlässlich der Art Basel ausrichtet.